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Sonntag, 22.12.2013, 12:19


Begegne...

Begegne dem göttlichen Kind in dir,
jener Hoffnungskraft,
die sich in dir entfaltet,
im Staunen
überall deine
Wachstumsprozesse
die seit deiner Geburt
möglich geworden sind.

Begegne dem göttlichen Kind in dir,
jener Vertrauenskraft,
die in dir mehr Raum möchte,
um dem Schreien nach Sinn
auf dieser Welt nicht auszuweichen.

Begegne dem göttlichen Kind in dir,
jenerLiebeskraft,
die dich in Schwingung bringt
damit du auch spielerisch
an einer zärtlicheren Welt
mitgestalten kannst.

(Pierre Stutz)


Ich wünsche euch allen morgen ein gesegnetes und schönes Weihnachtsfest!!!!!


Sonntag, 22.12.2013, 00:23

Heute ist der 4. Advent.

Die Adventzeit (aus dem Lat. = Ankunft) ist fast vorbei, der heilige Abend, das Fest der Geburt Jesu, steht kurz bevor.
Ich möchte euch in diesem Adventkalendertürchen zwei, ein bisserl “andere”, Interpretationen der Weihnachtsgeschichte erzählen.
Beim Zweiten hilft es euch vielleicht, es laut zu lesen, dann ist es verständlicher, ich entschuldige mich jetzt schon bei allen, die es trotzdem nicht verstehen.


Wirte
(Georg Terramare – Uns ward ein Kind geboren)

Beim Adlerwirt ist Musi, beim Adlerwirt sind s‘ froh,
Da schupfen sie beim Tanzen
Recht fleißig den Popo.
Da dreh’n sie sich und hüpfen
Und denken nix dabei,
Und zwischendrein
Da kann es sein,
Gibt’s eine Rauferei.

Beim Adlerwirt da klopft es
Zuerst ganz leise an.
Der Adlerwirt ist heute
Ein vielgeplagter Mann.
Beim Adlerwirt, da klopft es,
Das Klopfen wird jetzt laut,
Es ist, als wenn wer mit der Faust
Auf jede Tür im Hause haut.

Beim Adlerwirt is Musi, beim Adlerwirt sind’s froh.
Was kann das sein,
Wer will herein
Jetzt nachts, wer klopft den so?
Ein Weib steht vor der Türe
Und mit ihr steht ein Mann –
Das gibt’s nicht, daß ein Bettlerpaar
So kräftig klopfen kann.

“Wir kommen nicht zu betteln,
Wir bringen dir als Lohn
Für Dach und Fach und Herberg’
Des Herrrgotts einz’gen Sohn.
In deinem Haus wird Wohlklang sein,
In deinem Herzen Licht…”
Der Adlerwirt steht an der Tür
“Das int’ressiert mich nicht!”
Der Adlerwirt steht an der Tür:
“Hörts, Leuteln, seids doch g’scheit,
Beim Adlerwirt is Musi,
Da hat er keine Zeit!”

Beim Donauwirt is dunkel, beim Donauwirt is still,
Der Donauwirt am liebsten
Nur seine Ruhe will.
Er tut nicht gern bedienen,
Das sollen and’re tun!
Man hat zur Not
Auch so sein Brot
Und Gulden in den Truh’n.

Beim Donauwirt da klopft es
Zuerst ganz leise an.
Der Donauwirt ist immer
Ein sehr bequemer Mann.
Beim Donauwirt, da klopft es,
Das Klopfen wird jetzt laut,
Es ist, als wenn wer mit der Faust
Auf jede Tür im Hause haut.

Beim Donauwirt bleibt’s dunkel, beim Donauwirt bleibts still.
“Ein neuer Gast
Wär’ eine Last.
Wenn der nur jetzt nichts will!
Und steht wer vor der Türe
Und will wer in das Haus,
Am besten ist’s, ich stell mich taub
Und blas mein Nachtlich aus!”

Ganz draußen, nah am Walde, da hebt ein Hügel an,
Im dünnen Unterholze
Wohnt Hase und Fasan.
Der Schnee schmiegt sich ums Hauserl,
Das Hauserl, das steht leer.
Vom Himmel fern
Winkt ihm ein Stern:
“Paß auf, es kommt jetzt wer!”

Ganz draußen, nah am Walde,
Da kommen beide an,
Die junge, müde Mutter,
Mit ihr der alte Mann.
Ganz draußen, nah am Walde,
Da bleiben beide stehn.
Ein kluger Has’ steht auf und sagt:
“Sollts jetzt nicht weitergehn!”

Der Herrgott nun zur Erde fand,
Ein Engel in der Türe stand
Vor diesem kleinen Haus.
Da ward das Land zum Gottesland.

Oft fiel der Schnee, der kalte Schnee,
Auf unser Land herab.
Oft war es Nacht, ganz dunkle Nacht
Als wie in einem Grab.
Es blies ein Wind, ein böser Wind,
Das Land, das trägt das Herrgottskind –
Ich mein’ es wird nicht lang’ mehr sein,
Da sehn’s auch meine Landsleut’ ein!
Und draußen, nah am Walde, fängt’s neu zu blühen an.





Wia da Jesus auf d Wöd kuman is
(Wolfgang A. Teuschl - Da Jesus und seine Hawara)

Oesdan, gem ma s au, in Jesus sei Aansabosd, in Christus seine, in Heagod sein Buam seine.

Und zwoa is da Jesus Christus dera Oat auf d Wöd kuman: Sei Mamsch, d Maria, is fahawad gwesn mid an gwissn Joseph; und befua s nu wos ghobd häd mid den, hod sa si aussagschdöd, das s an Gschroppm griagd; nua woa dea fon Häulichn Geisd.
Jezd woa ia Oeda, da Joseph, owa r a Söö fo an Mentschn, und weng den hod a si denkd: Mochsd ka grosss Wossa, wäu s di oweghaud hod, gibsd ia in Weisl gaunz in da Gham.
Und dawäu a nu in Wiglwogl woa, wos a mochn soe, hod eam draamd, das a Engl fon Heagod owa segld und zu eam sogd: “Joseph, schau das d dein Aa’l, in David, ka Schaund mochsd; oeso dua da nix au un bleib bikkn bei deina Braud, bei da Maria, wäu dea Baumpalädsch, wos s griagd, den hod ia da Häuliche Geisd gmochd.
An Buam wiad s auf d Wöd bringan; und haassn soe a Jesus, weng den, das a d gaunzn Greanan fo d Leid beegln wiad.”

Jezd hod owa grod domoes da Keisa Augustus augschoffd ghobd, das iwaroe genau aufgschrim wiad, wea wo dahaam is und wüfü das s oeso san, wos a unta seina Fuchdl hod.
Des woa s easchdemoe, das sa si des oes in dera Oat ausdiwidiad haum; und zwoa is de gaunze Gschichd bassiad, wia da Quirinius da Owakapo fo gaunz Syrien woa.
Und ole san ausgridn, si an Mödeze’l hoen, a jeda duathii, wo r a hea woa.
Da Joseph hod si aa d Schuach gschmiad und is aus Nazaret oom in Galiläa owa noch Judäa, in David sei Schdod eine, godichkeid noch Betlehem (wäu a nemlich iwa sim Schaffen Eabsn fawaundt woa mi n David und oesoduat zuaschdendich woa),
Damid a si midsaumt da Maria, seina Braud, de wos grod kuaz fua n Ausschidn woa, aufschreim lossd.
Und grod wia s duat woan, is so weid gwesn.
Und si hod ian Buam (ian easchdn Gschroppm) auf d Wöd brochd, und
wäu ole Wiadsheisa bumfoe gwesn san und niagns a Kammal frei woa, hod s eam in a boa Fezzaln eigwikkld und hod eam eineglegd in a so an Schroong, wo ma sunzd fia d Rindfiicha s Hei einelaad.



Ich wünsche euch einen wunderschönen, ganz stillen 4. Advent!


Freitag, 20.12.2013, 17:53

Heute vor einem Jahr war mein Leben in mancherlei Hinsicht ein anderes. Es war hektisch, stressig und ich befand mich permanent „auf dem Sprung“. Auf dem Sprung, um die Wohnung penibel aufzuräumen damit andere Personen ja keinen Grund finden konnten, um herumzunörgeln.

(Status quo: Meine aktuelle Wohnung schaut aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte und ich fühle mich pudelwohl.)

Auf dem Sprung, um noch auf den letzten Drücker Weihnachtsgeschenke einzukaufen, da ich bis Mitte Dezember für die schrecklichste Prüfung meines Lebens gelernt (und diese Gott sei Dank auch bestanden) hatte.

(Status quo: Weihnachtsgeschenke wurden bereits vor ein paar Wochen besorgt – aber sie müssen noch verpackt werden.)

Auf dem Sprung, um noch kurz vor Weihnachten ein Abendessen mit lieben Besuchern aus Shanghai zu organisieren.

(Status quo: Dieses Jahr lass ich mich einladen.)

Auf dem Sprung, um das nachweihnachtliche Zusammentreffen mit Menschen, denen ich damals versuchte, alles Recht zu machen, zu planen.

(Status quo: leichte Verbesserungstendenzen, Grundproblem aber immer noch vorhanden.)

Auf dem Sprung in einen neuen Job.

(Status quo: in dem bin ich jetzt seit einem Jahr und bin soweit ganz zufrieden, aber irgendwie fühle ich mich unruhig – mir fehlt der alltägliche chinesische Wahnsinn …)

Und immer noch spukte mir China im Kopf herum. Ich war noch nicht wirklich angekommen.

(Status quo: leichte Verbesserungstendenzen, Grundproblem aber immer noch vorhanden.)

Ich hetzte also nur noch von A nach B, von B nach C, rast- und ruhelos, nur nicht zu viel nachdenken, über die Geister der Vergangenheit, die dunklen Vorahnungen bezüglich der Zukunft, immer in Bewegung bleiben.

Am 24.12.2012 rannte ich mit einem riesigen Sackerl voller Geschenke aus meiner damaligen Wohnung im 4. Bezirk. Ich trug einen neuen, superschicken Mantel, den ich mir selbst nie gekauft hätte (viel zu teuer!), mir aber gerne schenken ließ, um anderen Menschen zu gefallen. Ich zog einen kleinen Koffer hinter mir her, der mit weiteren Geschenken gefüllt war. Als ich die Straße überquerte, platzte das Sackerl filmreif und alle Geschenke kullerten auf die nasse Fahrbahn. In diesem Moment kamen mir drei Jahre China zugute – wer denkt, dass mich so ein lächerliches geplatztes Sackerl am 24. aus der Haut fahren lässt, der weiß nicht, in welchen wesentlich nervigeren Situationen ich die Ruhe bewahrt habe. Außerdem ganz im Sinne von Epiktet – nicht die Situation ist nervig, sondern die Meinung die ich darüber habe. Und meine Meinung kann ich beeinflussen.

Also schnell die Packerln eingesammelt, teilweise in den Koffer gestopft, teilweise in die Manteltaschen, unter den Arm geklemmt, irgendwie ging es schon.

Auf der Autobahn Richtung Süden zur Familie spielte es im Radio Gang Nam Style, was zu meiner Stimmung passte, ein weihnachtliches Gefühl wollte sich irgendwie nicht einstellen. Im Restaurant mit der Familie war es zwar sehr schön, aber der Weihnachtsstress lastete sichtlich auf allen. Vor allem die Vorbereitung des Weihnachtsschmauses. Meine Mutter, die selbst voll im Berufsleben steht, hatte diese Aufgabe an mich abgetreten. Ich war allerdings selbst mit meinen Kräften und den Nerven am Ende. Beim Gedanken, das Festmahl vorbereiten zu müssen, bekam ich Panikzustände.

In meinem Elternhaus angekommen, wollte ich mich am liebsten einfach nur zurückziehen und die verbliebenen Stunden bis zum Heiligen Abend schlafen. Keine Chance, das Essen musste zubereitet werden.

In diesem Moment läutete es an der Haustür.

Und dann, inmitten des ganzen Stresses, an einem Tag, der für mich bis zu diesem Zeitpunkt nur mehr ein Abklatsch des Weihnachtsgedanken war, wurde es Weihnachten.

Vor der Tür standen die Schwiegereltern meiner Schwester, türkischstämmige Österreicher, die vor Jahrzehnten aus Anatolien nach Österreich gekommen waren, um hier Geld für einen Traktor zu verdienen. Sie standen nun, am 24.12.2012, vollbepackt mit den leckersten türkischen Spezialitäten, vor der Haustür meiner Eltern. Als Aleviten ist Weihnachten für sie ein Tag wie jeder andere. Sie hatten allerdings eine Ahnung gehabt, dass dieser Tag für uns gläubige Christen stressig werden könnte und sich deswegen überlegt, uns bei der Vorbereitung des Festessens zu unterstützen. Wie die Weisen aus dem Morgenland überreichten sie uns die Fresspakete. Dies war im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk des Himmels.

Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten!

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Freitag, 20.12.2013, 08:26

Liebe Bloggerinnen

Ich hab heute einen Rätselkrimi für euch, der sich, passend zur Weihnachtszeit mit Christbäumen befasst, ein paar Bildchen und zwei Lieder.

Viel Spaß!

LECHNERS TANNEN

Alois Lechner stapfte den Hügel hinauf. Der Neuschnee knirschte unter seinen Schuhsohlen. Wie jeden Winter tackerte er Vogelfutternetzchen an die Bäume seines Waldstücks.



Der Schmerz in seinem linken Arm zwang ihn, eine Pause einzulegen. Lechner inhalierte den Duft des Waldes, sog den Geruch seiner Tannen ein. Wie oft er es noch hierher schaffen würde, wusste er nicht. Drei Bypassoperationen hatte er hinter sich.

Plötzlich sah er eines der Netzchen am Boden liegen. Daneben hoben sich zarte Blutstropfen vom Weiß ab. Lechner sah sofort, was hier nicht stimmte.
»Kruzitürken, no moi. Da hot der scho wieda an Bam mitgnommen! Des Gfrastsackl!« Verärgert starrte Alois auf den Baumstumpf, auf dem schwarze Krümel lagen. Ein Stück starker grüner Zwirn hing an der Rinde. »Ned amal g´scheit abgsagelt hat er den. Da tuan sie jo meine Viecherln weh.«
Diesmal musste er den Dieb finden. Alois entfernte den Zwirn und steckte ihn ein, dann rieb er die Krümel zwischen seinen Fingern. Zarter Kirschgeruch stieg ihm in die Nase. Traurig hob er das Futternetzchen hoch und band es an eine andere Tanne. Sogleich kamen Blaumeisen und Rotkehlchen angeflogen um die Nahrung aus dem Netz zu picken.

»Jo, meine Vogerln, schad dass ihr ned reden könnts. Ihr habts den Zecker sicher g´sehn, wie er den Bam umgschnitten hot.« Nachdenklich rieb er sich das unrasierte Kinn.



Als er wieder ins Tal hinunterstapfte, fiel sein Blick auf den Lechnerhof, der einsam und verlassen da lag. Im Haus brannte kein Licht. Alois Lechner wischte sich eine Träne von der Wange. Er vermisste seine Purgi, die erst im September gestorben war. Er ertrug die Stille in seinem Haus, das bereits der Bank gehörte, nicht mehr. Daher machte er einen großen Bogen um das Anwesen herum, ging an der Kirche vorbei und lief die Straße entlang zum ‚Hirschenwirt‘.

Als er die Gaststube betrat, schlug ihm der übliche Dunst entgegen. Hier in Schöder war das Rauchen noch erlaubt. Am Stammtisch des Hutclubs saßen schon Franz Tauber, Horst Zander, Ludwig Grätzl und Waldemar Feischl: alle alten Säcke des Dorfes, die noch übrig waren. Die Jungen fuhren lieber in die Diskothek nach Murau. Nur der Jager Sepp fehlte, aber der lag ja seit Oktober im Spital. Was auch das Thema des Gesprächs war, das seine Freunde gerade führten, als sich Alois zu ihnen setzte.



»I glaub ja, der Sepp packt es nimmer lang.« Franz Tauber wischte sich mit dem Hemdsärmel den Bierschaum von der Oberlippe. Die anderen nickten zustimmend.
»Fahr ma morgen alle hin?«, fragte Horst Zander in die Runde.
»In einer Woche is ja Weihnachten«, fügte Waldemar Feischl hinzu. »Und der Sepp is ganz allanig im Spital.«
»I bin a allan«, entgegnete Alois betrübt und bedankte sich anschließend bei Jungwirt Toni, der ihm gerade ein Krügel auf den Tisch stellte.
»I hob nur mehr meine Vogerln und meine Bam.« Mit hängendem Kopf beobachtete er, wie sich der Bierschaum langsam setzte.
»Geh hear doch auf, Loisl.« Freundschaftlich klopfte ihm Franz auf die Schulter. »Du host immer no uns.«
Alois verdankte es Franz Tauber, dass er immer noch auf dem Hof wohnen durfte.
»Jo, Burgermaster, du bist wirkli mei Freind, i waß eh.«
»Auf des trink ma! Prost!« Sie schlugen ihre Krügel zusammen, die anderen prosteten ihnen ebenfalls zu. Alois nahm einen kräftigen Schluck Murauer Bier und rülpste. Allgemeines Gelächter folgte.
»Na schau, jetzt lacht der Loisl wieder.« Waldemar Feischl grinste ihn an und begann seine Pfeife zu stopfen.
»Dabei hob i nix zum Lachen. Mir is scho wieda a Bam gstohlen worden aus mein Woid.« Dass es eigentlich nicht mehr sein Wald war, wusste nur der Bürgermeister. Aber schließlich ging es hier ums Prinzip. Einfach eine Tanne umzuschneiden war illegal und kein Kavaliersdelikt.
Interessiert hob Ludwig Grätzl den Kopf, während er die Schnapskarten mischte. »Des is schon das dritte Jahr, oder?«
Alois nickte. »Gott sei Dank nimmt der immer nur einen mit.«
Ungerührt mischte Ludwig weiter. Alois betrachtete Ludwigs Hände, die voller Schrunden waren. War er der Dieb?
»Jo, der wird nur an Christbaum brauchen, jed´s Joar«, mischte der Zander sich ein. Das war Alois klar, aber warum konnte sich derjenige den Baum nicht einfach kaufen? Sicher, viele im Dorf machten eine schwere Zeit durch. Waldemar und Ludwig hatten schon vor Jahren ihre Arbeit verloren.
Horst Zander stöhnte. »I muass amol aufstehen. Mei Kreuz.« Er stand auf und drückte seinen Rücken durch. Seit seinem Bandscheibenvorfall vor drei Jahren war er in Frühpension.
»Na, ihr seid wirklich scho alte Knacker, mit euren Wehwechen.« Waldemar lachte. Rauch quoll dabei aus seiner Nase. Fruchtiger Tabakgeruch zog zu Alois hinüber.
»Host es du ned im Kreuz?«, fragte Horst.
»Na, i bin pumperlgsund.« Noch während Waldemar das sagte, begann er zu niesen. Der grüne Lodenjanker, dem in Höhe des Bauchnabels ein Hirschhornknopf fehlte, spannte über seinem Bauch. Alois und die anderen lachten. »Gsundheit!«
Lautstark putzte sich Waldemar die Nase. »Die Polypen hab ich halt noch«, erklärte er. »Operieren geh i sicher ned, lieber hab i ab und zu Nasenbluten.«
Der Bürgermeister erhob sich nervös. »I muass gehn.«
»Kummt dei Frau di sonst wieder abholen?« Die Kumpel grinsten und glucksten belustigt. »Nein. Christbaum schmücken. Die Enkerln kommen zu Weihnachten, da muss alles passen.«



»Du host scho an Bam?« Verblüfft blickte Alois seinen Freund an, der sich gerade seinen Hut aufsetzte. Franz Tauber besaß den größten und buschigsten Gamsbart des Hutclubs.
»I hab a scho an Bam«, brummte Waldemar in seinen Bart.
Alois winkte dem Bürgermeister zu und bestellte noch ein Bier. Horst Zander klemmte sich eine Zigarette zwischen die Lippen. Waldemar gab ihm Feuer. »Na, spü ma an Bauern?« Ludwig Grätzl teilte die Schnapskarten aus. »Jetzt wo der Franz endlich weg ist.«
In Gedanken versunken nickte Alois. Dann klatschte er in die Hände und lächelte. Denn plötzlich ahnte er, wer seine Tannen gestohlen hatte.


Frage: Wen verdächtigt Alois?


(die Lösung findet ihr heute Abend in meinem Blog ;-))



Und passend zu meiner Geschichte gibt es „O Tannenbaum“ für euch ;-)


Da ich sehr viel ehrenamtlich tätig bin, bitte ich euch auch an diejenige zu denken, denen es nicht so gut geht zu Weihnachten, weil sie hungern und/oder kein Zuhause haben. Das muss nicht heißen, Geld zu spenden. Die Gruft freut sich zum Beispiel auch über Sachspenden. Ebenfalls Frauenhäuser, Mutter-Kind-Zentren und Kinderspitäler.





Passend dazu habe ich euch den Song von Elvis Presley „In the Ghetto“ angehängt.


Ich wünsche euch allen ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest
Alles Liebe
Jenny


Donnerstag, 19.12.2013, 07:47

Weihnachten die sinnliche Zeit Weihnachten die zeit zum danke sagen.
_---------------------------------

Dieses Tüchen will ich heute nehmen
Damit alle meinen Dank sehen

Ich hatte dieses Jahr soviele Tage
Wo ich mein Leben stellte viel in Frage

ich ging nicht immer den leichtesten Weg
Es gab so viel das bei mir blieb

Ich bin am Seil des Lebens gehangen
Es gibt viele Hände die mich fangen

Darum - heute am 19. will ich danke sagen
Für die Unterstützung an vielen Tagen

An 1. Stelle des Dankes steht meine Frau
Auf ihr ich verdammt viel Hoffnung bau.

Sie steht zu mir und hat mich nicht verlassen
Andere würden ihren Partner nach diesen Aktionen hassen

Ich Liebe sie und danke sehr
Ohne Sie wär ich nimmer hier

Dann ein Dank an all meine wirklichen Freunde
Die bei mir stehen auch noch heute

Sandra danke für die ganze Zeit
Auch wenn die Entfernung war oft Weit

Heidi danke für dein Ohr
So kam ich mir in der Firma sicher vor

Tienchen ach mein Tienchen gott sei dank habe ich dich gefunden
Du warst bei mir als ich war wirklich ganz unten.

Danke dass du mich hast gefangen
In diesem Sicherheitsnetz bin ich oft gehangen.

Meine 3 Musketiere danke dass ihr mich auf den Weg geschupst habt
Und danke dass ihr immer hattet ne Antwort wenn ich hab gefragt

Ohne euch 3 wäre meine Leben schon vorbei.


Wo ist denn mein Universuim
Bin ich oder die anderen Dumm?
Danke liebe Miriam, für die klaren Ansagen
Wenn ich vom Weg abkomm kann ich dich immer Fragen


Ein großes Dank natürlich an meine Eltern geht
Unsere Familienbande die hällt.

Der Schock am 06.10 war für euch riesengroß
Aber meine große Last die bin ich jetzt los.


Danke auch an diese Bolg
Auch ihr habt mein Leid gelindert
und mich vor bösen sachen gehindert

Danke Karin an dein Ohr
Es kommt mir gar nicht so lange vor

Dass du mir immer zugehört hast
Und gabst mein Leben oft auch Rast.


Daher danke danke danke
und
bussi an alle frohe festtage
sandra

Danke auch an Jasmin, vic und alle anderen